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Methan unter Beschuss

Wie die EU mit mutigen Vorschriften gegen überhöhte Emissionen vorgehen will

Nur für professionelle und institutionelle Anleger

16. Dezember 2025

  • Die EU-Methanverordnung führt verbindliche Vorschriften für Energieunternehmen und Importeure ein, was sowohl Compliance-Risiken als auch Investitionsmöglichkeiten mit sich bringen kann.
  • Wir glauben, dass die Reduzierung von Methan schnelle Klimavorteile und finanzielle Vorteile bieten kann, wobei viele Lösungen bereits kosteneffizient sind.
  • Grosse Energieunternehmen integrieren die Reduzierung von Methan in ihre Strategien, doch es bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der komplexen Regulierung auf die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas.

Vier Jahre nach der ersten Mitteilung der Europäischen Kommission zu diesem Thema trat die EU-Methanverordnung am 4. August 2024 endlich in Kraft. Es handelt sich um die weltweit erste rechtsverbindliche Norm zur Reduzierung von Methanemissionen, deren Schwerpunkt auf dem Energiesektor (Erdöl, Erdgas und Kohle) liegt.

GAM Investments ist sich der Bedeutung der Politik als einer Säule für den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft bewusst. Die Politikgestaltung im Bereich Klimaschutz hat sich in der Vergangenheit stark auf Kohlendioxidemissionen konzentriert, wobei die EU-Methanverordnung einen bedeutenden Schritt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf neue Weise darstellt.

Warum Methan?

Methan versus CO2: Wenn wärmespeichernde Kraft mit Durchhaltevermögen konkurriert

Der zentrale Fokus auf Kohlendioxidemissionen (CO2) in Klimaregulierungen rührt von den enormen Mengen her, die ausgestossen werden, und vor allem aus der Tatsache, dass CO2 über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende in der Atmosphäre verbleibt. Allerdings richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf Methan. Obwohl Methan nur sieben bis zwölf Jahre in der Atmosphäre verbleibt1, hat es ein weitaus höheres Treibhauspotenzial: Über einen Zeitraum von 20 Jahren speichert es etwa 84-mal mehr Wärme als CO22. Trotzdem tragen menschliche Aktivitäten (Landwirtschaft, Energie und Abfall) zu 60 Prozent dieser Emissionen bei1, und die Internationale Energieagentur (IEA) betont, dass derzeit „die Methankonzentrationen schneller steigen als die aller anderen wichtigen Treibhausgase – und zwar schneller als jemals zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen“.

Einfache Lösungen, profitable Ergebnisse

Was unserer Meinung nach die Reduzierung von Methanemissionen aus Investitionssicht so attraktiv macht, ist die günstige Kombination aus ökologischer Dringlichkeit, Rentabilitätspotenzial und praktischen Lösungen. Der Energiesektor ist für ein Drittel der weltweiten Methanemissionen2 verantwortlich und hat allein im Jahr 2023 durch Abfackeln, Entlüften und Leckagen 260 Billionen Liter Gas3 ausgestossen. Abfackeln bezeichnet das Verbrennen von überschüssigem Gas, Entlüften die absichtliche Freisetzung von Methan in die Atmosphäre und Leckagen die unbeabsichtigte Emission aus defekten Anlagen oder Infrastrukturen.

Bemerkenswert ist, dass 47 Prozent dieser Emissionen2 mit Hilfe bestehender Technologien wie Lecksuche und -reparatur verhindert werden könnten. Durch die Rückgewinnung dieses verlorenen Gases lassen sich Abfälle reduzieren, was sowohl den Energieunternehmen zugutekommt als auch die Energiesicherheit der EU durch eine Erhöhung der heimischen Versorgung verbessert. Entscheidend ist, dass laut der Internationalen Energieagentur (IEA) rund 40 Prozent der Massnahmen zur Methanminderung kostenneutral oder sogar rentabel sein könnten4, weil das zurückgewonnene Gas einen Marktwert hat. Aussserdem könnte die Reduzierung der Methanemissionen den Bedarf an neuen Gasreserven vor dem Jahr 2050 verringern und damit umfassendere Klimaziele unterstützen.

Insgesamt bleibt der Fokus auf die Langlebigkeit von CO2 zwar weiterhin wichtig, doch angesichts der globalen Zeitknappheit, des wärmespeichernden Potenzials von Methan und der leicht zu erzielenden finanziellen Vorteile scheint die Bekämpfung von Methan eine echte Chance für schnelle Erfolge im Klimaschutz zu bieten. Nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Climate and Clean Air Coalition (CCAC) könnte eine Reduzierung der Methanemissionen um 45 Prozent bis zum Jahr 2030 auf der Grundlage von Massnahmen, die mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung in Einklang stehen, bis zu 0,3 °C der globalen Erwärmung bis zum Jahr 2045 vermeiden5.

Was ist die EU-Methanverordnung 2024/1787?

Zu den Massnahmen für Unternehmen, die innerhalb der EU im Energiesektor tätig sind, gehören die Überwachung, Berichterstattung und Überprüfung (MRV) der Methankonzentrationen, Verfahren zur Lecksuche und -reparatur (LDAR) zur Verhinderung von Abfackeln, Entlüften und Leckagen sowie ein Verbot der routinemässigen Entlüftung und des Abfackelns. In Übereinstimmung mit diesen Anforderungen betont die IEA, dass die Abschaffung aller nicht notfallbedingten Abfackelungen und Entlüftungen die wirksamste Massnahme ist, die Länder ergreifen können, um die Methanemissionen im Energiesektor zu reduzieren.

EU-Importeure sind verpflichtet, die mit importierten fossilen Brennstoffen verbundenen Methanemissionen zu verfolgen. Angesichts der hohen Abhängigkeit Europas von fossilen Energieimporten ist dies ein entscheidender Schritt. Wichtig ist, dass die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften bei den in der EU ansässigen Importeuren liegt, die sicherstellen müssen, dass die Lieferanten die EU-Anforderungen erfüllen. Ab dem Jahr 2028 müssen Importeure die Methanintensität6 melden, und ab dem Jahr 2030 müssen sie die von der EU festgelegten Schwellenwerte für die Methanintensität einhalten.

Was sind die potenziellen finanziellen Auswirkungen?

Unternehmen, die unvorbereitet sind, müssen mit finanziellen Strafen oder sogar einem Ausschluss vom Markt rechnen, insbesondere da Methan zunehmend zu einer rechtlichen und politischen Priorität wird.

Ein Beispiel für diese zunehmende Priorität ist die COP28 im Jahr 2023 in den Vereinigten Arabischen Emiraten, auf der die Charta zur Dekarbonisierung der Öl- und Gasindustrie verabschiedet wurde und sich 52 Unternehmen dazu verpflichtet haben, ihre Methanemissionen im Upstream-Bereich bis zum Jahr 2030 auf nahezu null (d. h. 0,25 Prozent oder weniger) zu senken. Weitere Länder schlossen sich der Global Methane Pledge an, neue Finanzierungsmassnahmen zur Emissionsminderung wurden angekündigt und die erste Global Stocktake (eine obligatorische Bewertung der erzielten Fortschritte) unterstrich die Dringlichkeit des Methans.

Für methanemittierende Unternehmen, die bereit sind, in die richtigen Reduktionstechnologien zu investieren, kann Verschwendung vermieden werden, was zu höheren Einnahmen führen kann, und potenzielle finanzielle Folgen einer Nichteinhaltung werden vermieden.

Da der Schwerpunkt der Verordnung auf der Modernisierung der Infrastruktur, der Erkennung und der Reduzierung von Emissionen an der Quelle liegt, könnten sich auch für Investoren Chancen im Upstream-Bereich ergeben.

So spielt beispielsweise Rotork eine immer wichtigere Rolle bei der Reduzierung von Methanemissionen, indem es herkömmliche gasbetriebene pneumatische Antriebe, die während des Betriebs Methan ausstossen, durch elektrische Antriebe ersetzt, die diese Leckagen verhindern. Dieser Wandel unterstützt die Dekarbonisierungsziele und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften der Kunden und schafft gleichzeitig einen neuen Wachstumsmarkt für Rotork.

ABB entwickelt fortschrittliche Sensoren und Analysegeräte zur Erkennung von Methanlecks aus Öl- und Gasbohrungen und Pipelines, mit denen Betreiber flüchtige Emissionen schnell lokalisieren und reparieren können. Honeywell stellt Gasdetektionssysteme und Prozesssteuerungen her, die Methan und andere Kohlenwasserstoffe in industriellen Umgebungen überwachen, die Sicherheit verbessern und unbeabsichtigte Freisetzungen reduzieren.

Drägerwerk, ein Spezialist für industrielle Sicherheitsausrüstung, liefert tragbare und ortsfeste Methandetektoren, die in der Energie- und Chemieindustrie zur Vermeidung von Leckagen eingesetzt werden. Siemens bietet Systeme zur kontinuierlichen Emissionsüberwachung und Biogasanalyse, mit denen Methankonzentrationen gemessen werden können, sowie Automatisierungs- und Kompressortechnologien, die flüchtige Gasverluste reduzieren. Gemeinsam ermöglichen diese Unternehmen der Industrie die Erkennung, Messung und Vermeidung von Methanemissionen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur globalen Dekarbonisierung und zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Downstream: Wie reagieren die grossen Ölkonzerne?

Grosse Ölkonzerne sind sich einig, dass Abfackeln, Entlüften und Leckagen wichtige Probleme sind, auch wenn einige die Strenge der Verordnung und ihre Auswirkungen auf die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas in Frage stellen.

Bereits vor Inkrafttreten der EU-Methanverordnung hatte sich Shell als Verfechter der Methanreduzierung positioniert, indem es eine Methanintensität von nur 0,04 Prozent7 (weit unter seinem Ziel von 0,2 Prozent) erreichte und eine Methanemission von nahezu Null bis zum Jahr 2030 anstrebt. Shell hat die Verordnung öffentlich unterstützt und arbeitet aktiv daran, die Methanreduktion in seine umfassendere Strategie zur Energiewende 2024–2029 zu integrieren, einschliesslich der Verpflichtung, das routinemässige Abfackeln bis zum Jahr 2025 einzustellen. Shell betont jedoch die Notwendigkeit eines ausgewogenen politischen Ansatzes für alle klimabezogenen Initiativen und weist auf die Bedeutung einer stabilen Energieversorgung hin.

Der Nachhaltigkeitsbericht des Jahres 2024 von BP umreisst das anhaltende Engagement des Unternehmens zur Reduzierung der Methanemissionen mit einem Ziel von 0,02 Prozent bis zum Jahr 20258. BP investiert in Pipeline-Infrastruktur, zentrale Lieferpunkte, tanklose Upstream-Anlagen und elektrisch angetriebene Instrumentenluft- und Gaskompressionssysteme. BP hat sich für die „Entwicklung von Vorschriften, die sich auf die wirksamste Minderung von Methanemissionen konzentrieren” ausgesprochen, plädiert jedoch für eine anlagenspezifische Überwachung zur Lecksuche und -reparatur (LDAR), um risikoreiche Bereiche besser anzugehen, und warnt vor einem ehrgeizigen Zeitplan für die Modernisierung der Fackeltechnologie.

Total Energies hat sich zwar nicht zur Verordnung geäussert, hat sich aber unserer Meinung nach als Vorreiter bei der Einhaltung der Methan-Vorschriften herausgestellt. Das Unternehmen hat seine Bemühungen auf das Abfackeln, Entlüften und die Echtzeit-Erkennung in allen vorgelagerten Anlagen konzentriert und damit eine Reduzierung der Methanemissionen um 55 Prozent vor seinem Ziel für das Jahr 2025 erreicht, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 nahezu null Methanemissionen zu erreichen.

ExxonMobil mit Sitz in den USA war an der Ausarbeitung der Verordnung beteiligt und hat seine Methanintensität seit dem Jahr 2016 um 60 Prozent gesenkt, wobei bis zum Jahr 2030 eine Reduzierung um 70 bis 80 Prozent angestrebt wird9. Das Unternehmen bezeichnet die Methanreduzierung öffentlich als „kluges Geschäft“ und merkt an, dass „mehr Erdgas mehr Umsatz bedeutet“. Trotz dieser Fortschritte veröffentlichte Philippe Ducom, Präsident von ExxonMobil Europe, im Oktober des Jahres 2024 einen Artikel, in dem er seine Besorgnis darüber zum Ausdruck brachte, dass immer komplexere Vorschriften dazu führen könnten, dass Industrien und Investitionen aus Europa abwandern.

Wir glauben, dass die EU-Methanverordnung einen Wendepunkt in der Klimapolitik darstellt, da sie die Dringlichkeit des Umweltschutzes mit praktischen und rentablen Lösungen verbindet. Technologien zur Erkennung, Abscheidung und Verhinderung von Methanemissionen existieren bereits, und die Einhaltung der Vorschriften kann die Effizienz und den finanziellen Wert steigern. Mit ihrem verbindlichen Rahmen schafft die EU einen globalen Präzedenzfall. Trotz einiger Vorbehalte richten grosse Ölkonzerne ihre Strategie auf die Einhaltung der EU-Methanverordnung aus, da die Verordnung Innovationen vorantreibt und die Reduzierung von Methan sowohl klimatische als auch eiwirtschaftliche Chancen bietet. Während die Umsetzung in den kommenden Jahren voranschreitet, richtet sich unsere Aufmerksamkeit nun auf die Erfolgsquote der getroffenen Massnahmen und darauf, wie wir aus Investitionssicht potenziell davon profitieren können.



David Barker (zusammen mit Tom O'Hara und Jamie Ross) ist Co-Manager der europäischen Aktienstrategien bei GAM Investments. Weitere Informationen über das Team und die Strategien, für die es verantwortlich ist, finden Sie hier.

Joel Gubb ist Senior Analyst im Bereich Nachhaltigkeit und Investment-Business-Management im Responsible Investments Team von GAM. Weitere Informationen zu den Ansichten des Teams zum Thema „Sustainable Investing finden Sie hier.

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Quellen und weitere Informationen
1NASA, Januar 2025, Methan – Erdindikator – NASA Science
2Europäische Kommission, Oktober 2025, Methanemissionen – Europäische Kommission
3IEA, Global Methane Tracker, 2023, Überblick – Global Methane Tracker 2023 – Analyse – IEA
4IIGCC, „Mind the Methane Performance Gap”, basierend auf den durchschnittlichen Energiepreisen im Jahr 2023, Oktober 2024, Mind the methane performance gap: investor risks and opportunities
5Europäische Kommission, Juli 2024, Verordnung – EU – 2024/1787 – EN – EUR-Lex
6Die Methanintensität ist eine Kennzahl, mit der die Menge der Methanemissionen im Verhältnis zu einer Produktionseinheit gemessen wird, typischerweise im Zusammenhang mit der Energieerzeugung oder industriellen Prozessen.
7Shell, Oktober 2025, Klima | Shell Global
8BP, Oktober 2025, bp Nachhaltigkeitsbericht 2024
9ExxonMobil, April 2025, Reduzierung der Methanemissionen | ExxonMobil


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